BÄRENSTICH - Künstler- und Sammlerbären von Katharina Hirsch

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Pflegetipps für Plüschgesellen

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Jaja, Bären sind Sammlerstücke, stehen friedlich in einer Glasvitrine. Was ist denn da an Pflege notwendig?
Einiges! Denn nicht nur Staub sammelt sich im Fell, manchmal stellen sich auch ungebetene Gäste ein (Milben, Motten oder Würmer), denn die Bären bestehen ja aus Naturmaterial.

Hier ein paar Tipps, wie man seinen Plüschgesellen etwas Gutes tun kann.

Gegen Hausstaub hilft am besten eine Behandlung mit dem Staubsauger. Dabei sollte man besonders bei kleinen Bären oder Accesoires aufpassen, dass sie nicht im Staubsaugerbeutel enden.

Ist das Fell (ungewollt) verfilzt, läßt es sich mit einer Kleintierbürste aus Metall wieder glätten.

Generell sollten Sie die Bären nicht in die pralle Sonne stellen, da dadurch das Fell ausbleichen kann.

Gegen Milben & Co. hilft am besten ein Kuraufenthalt in der Gefriertruhe. Verpacken Sie den Gesellen in eine Plastiktüte, verschließen Sie diese fest und ab damit in die Kälte. Nach einigen Tagen befreien Sie den Bären, bürsten ihn und saugen ihn ab. Treten erneut Schädlinge auf wiederholen die Prozedur noch einmal.
Gerade Allergiker sollten diese Prozedur öfter anwenden, um die Milbenkonzentration gering zu halten. Dem Bären schadet der Aufenthalt in der Kälte übrigens nicht.

Eine weitere Methode gegen Motten oder Würmer ist die Impfung mit Lavendel- oder Zedernöl. Mit einer kleinen Spritze etwas ätherisches Öl aufnehmen und in den Bären spritzen. Alternativ kann man auch getränkte Läppchen in die Vitrine legen.
Diese Impfung wende ich bei meinen Bären übrigens an, weswegen sie auch immer ein wenig nach Lavendel riechen. Zudem fülle ich teilweise auch mit Lavendelblüten.